Lerntherapie bei einer Rechenstörung (Dyskalkulie)

Hat mein Kind eine Rechenstörung?

Erste Anzeichen für Probleme im Rechnen zeigen sich, neben schlechten Noten, häufig in der Bearbeitung von Hausaufgaben. Das Kind benötigt sehr viel Zeit, ermüdet schnell und braucht bei den kleinsten Rechenschritten Unterstützung.

 

Folgende Merkmale lassen auf eine Rechenstörung schließen:
  • Mengen müssen immer wieder nachgezählt werden
  • Zahlzerlegung gelingt nicht
  • Das räumlich und/oder das zeitliche Vorstellungsvermögen ist nicht altersgemäß
  • Grafisch ähnliche Zeichen werden verwechselt (E statt 3 / 6 statt 9)
  • Verfestigtes zählendes Rechnen mit dem Fingern
  • Keine Zahl- und Mengenvorstellung
  • Schwierigkeiten mit dem Stellensystem
  • Rechenoperationen sind nicht bekannt
  • Kopfrechnen problematisch
  • Schwierigkeiten beim Automatisieren des 1x1
Welche Probleme können noch auftreten?
  • Aufmerksamkeitsstörungen (AD(HS))
  • Lernunlust, Motivationsverlust
  • Motorische Unruhe
  • Schulangst und Versagensängste (mit z.B. Bauschmerzen oder Schlafstörungen) vor Klassenarbeiten
  • Psychische Auffälligkeiten wie aggressives Verhalten,Störung des Sozialverhaltens etc.

Wenn Sie anhand dieser Auflistung die Vermutung haben, dass bei Ihrem Kind solche Schwierigkeiten bestehen, sollten Sie sich zur endgültigen Diagnose an einen Experten wenden (Adressenliste kann bei uns angefordert werden). Eine gute und umfassende Diagnostik gibt Aufschluss über den Entwicklungsstand des Kindes, sowie über den Grad der Ausprägung einer Rechenstörung und ist unumgänglich, wenn eine Lerntherapiemaßnahme beginnen soll.

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